von Martin Schlegel 30.10.09
Liebe GegnerInnen des Weiterbaus der A100,
viele Berliner sind mit dem geplanten Weiterbau der A100 vom Dreieck Neuk�lln zum Treptower Park nicht einverstanden und zeigten ihren Unmut in rund 2500 Einwendungen im April diesen Jahres.
Die Anh�rungsbeh�rde will nun in einem 9-t�gigen Sitzungs-Marathon die Stellungnahmen dazu er�rtern. Folgende Termine f�r die Er�rterung sind uns von der Senatsverwaltung jetzt offiziell best�tigt worden:
12. und 13. November
16. bis 18. November &
24. bis 27. November.
Die Er�rterung findet an diesen Tagen von jeweils 11.00 Uhr bis ca. 20.00 statt und zwar im Berliner Congress Center, Alexanderstra�e 11, 10178 Berlin (Eingang Haus des Lehrers, Alexanderstra�e 9)
Auf Grund der Vielzahl der Einwendungen werden Sie, die �EinwenderInnen�, nicht pers�nlich eingeladen, sondern nur �ber die Presse informiert.
Sie erhalten auch keine Antwort, aber bitten Sie SenStadt (Referat GR B) um eine schriftliche Antwort auf Ihre Einwendung:
Link: www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/strassenbau/a100_16_ba/de/buergerbeteiligung.shtml
Senatsverwaltung f�r Stadtentwicklung
- Referat GR B -
W�rttembergische Str. 6
10707 Berlin
Telefon: 030-9012-0
Telefon: 9012-5525
Fax: 030 9012-3712
oeffentlichkeitsarbeit @ senstadt.berlin.de
Die Er�rterung ist nicht �ffentlich. Zutritt haben nur EinwenderInnen. Bei fr�heren
Er�rterungen wurde auf Antrag die �ffentlichkeit zu gelassen. Diese und andere organisatorische Fragen k�nnen am ersten Er�rterungstag gekl�rt werden.
In der Er�rterung muss auf alle Einwendungen, die in dieser Veranstaltung m�ndlich vorgetragen werden, eingegangen werden. Nutzen Sie diese Chance, Ihre individuellen Belange pers�nlich vorzutragen. Dies ist die einzige Gelegenheit im Verfahren mit den Gutachtern der Senatsverwaltung und dem Vorhabenstr�ger (SenStadt Abt. X) selbst in Diskurs zu gehen:
Geben Sie sich nicht mit unbefriedigten Antworten zufrieden.
Fragen Sie nach, bis Ihnen der Sachverhalt klar ist. Sollten Ihnen Antworten nicht plausibel bzw. Ihre Einwendung damit nicht erledigt sein, halten Sie ausdr�cklich an Ihren Argumenten fest. Auf berechtigte Einwendungen muss die Anh�rungsbeh�rde in ihrem Bericht an die Planfeststellungsbe�h�rde eingehen und vielleicht k�nnen Sie mit Ihren individuellen Argumenten die Anh�rungsbeh�rde zum Nachdenken anregen. Sie k�nnen sich zu der Er�rterung auch Beistand mitbringen oder sich vertreten lassen.
Aber: Wenn Sie oder Ihr Vertreter nicht anwesend sind, wird ohne Sie verhandelt!
Die Tagesordnung wird am ersten Er�rterungstag festgelegt, es l�sst sich aber zeitlich nicht vorhersagen zu welcher Zeit ein bestimmter Tagesordnungspunkt aufgerufen wird. Die Einzelpunkte werden solange verhan�delt, bis keine Einwende dazu mehr vorgetragen werden. Wir werden aber w�hrend der Er�rterung
t�glich auf unserer Website den aktuellen Stand berichten und Sie �ber den Newsletter auf dem Laufenden halten!
Die BISS ( www.Stop-A100.de ) erachtet es f�r �u�erst wichtig, dass m�glichst an allen Tagen viele EinwenderInnen anwesend sind, um die Fehler und Widerspr�che in der Planung und die Absurdit�t der Bauma�nahme wiederholt deutlich zu machen. Nur dadurch kann verhindert werden, dass der Senat die Planfeststellung vorantreibt und nach der Er�rterung wom�glich versucht, diese fix abzuschlie�en.
F�r die Pressewirksamkeit und zur Verst�ndigung und Organisation untereinander w�re eine Teilnahme m�glichst vieler GegnerInnen am 1.Tag der Er�rterung, also am 12. November, besonders wichtig! Auch an den weiteren Tagen k�nnen unterschiedliche Aktionen statt finden. Zu der Er�rterung sollten wir uns alle solidarisieren, um ein Zeichen des B�rgerprotestes zu setzen!
Unsere gemeinsame Unterschriften-Aktion ( www.stop-a100.de/was-kann-ich-tun ) mit dem BUND und dem VCD-Nordost geht in die letzte Runde (Abgabefrist:
Ende Oktober). Lassen Sie uns noch m�glichst viele Unterschriften gegen den Ausbau der A100 sammeln, damit diese dem neuen Verkehrsminister zum Amtsbeginn vorgelegt werden k�nnen!
F�r weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verf�gung:
Martin Schlegel
Verkehrsreferent, BUND Berlin e.V.
Crellestr. 35, 10827 Berlin
www.BUND-Berlin.de
Fon: +49 - (0)30 - 78 79 00-17
eMail: mschlegel_AT_bund-berlin.de
B�rgerinitiative Stadtring S�d BISS Berlin
www.Stop-A100.de
Ansprechpartner: Tobias Trommer
Argumente gegen die A100:
Auswege & Alternativen:
Links & Dokumente:
www.stadtradeln.de
Bausteine einer fahrradfreundlichen Stadt:
www.fes.de/fulltext/fo-wirtschaft/00388005.htm
Strategiepapier - Verkehrspolitik �ndern, nicht das Klima:
www.michael-cramer.eu/verkehr/283786.html
Radverkehrsf�rderung?
- noch weniger als der "Tropfen auf den hei�en Stein":
www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/radverkehr/infrastruktur/index.shtml
www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php
Bike & Ride: de.wikipedia.org/wiki/Bike_and_Ride
Bike & Ride am U-Bahnhof H�now:
www.bvg.de/index.php/de/Bvg/GalleryDetail/id/142241/key/0/folder/1108/gallery/142263/rewindaction/Detail/rewindmodule/Bvg/rewindid/142241
TANK's Bike & Ride program:
www.tankbus.org/Programs/BikeRide/tabid/102/Default.aspx
Park & Ride: de.wikipedia.org/wiki/Park_and_Ride
Bundesverband Solare Mobilit�t: www.solarmobil.net
Solartankstellen:
www.solon.com/cw/de/presse/facts_and_figures/mobilitaet/solare_infrastruktur/index.html
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilit�t:
www.elektromobilitaet2008.de
Download: "Neubau und Erweiterung von Bundesautobahnen �bersichtskarte und Tabelle" www.bmvbs.de/Anlage/original_1038607/Neubau-und-Erweiterung-von-Bundesautobahnen-Uebersichtskarte-und-Tabelle.pdf
Liebe Gegner des Weiterbaus der A100, seit einer Woche liegen jetzt die Pl�ne des Senats zum Weiterbau der A100 vom Dreieck Neuk�lln zum Treptower Park aus. In genau 38 Tagen (am 23.04.009) l�uft die Frist aus, Einwendungen gegen dieses sinnlose und teure Projekt zu erheben, welches eine enorme Zunahme an Verkehr, L�rm und Feinstaubbelastung mit sich f�hren w�rde. Lassen Sie also die Zeit nicht verstreichen , sondern nutzen Sie die M�glichkeit, Ihre pers�nliche Betroffenheit in einer oder mehreren Einwendungen zu formulieren. Wir schicken Ihnen heute eine kurze Ausf�hrung zum Schreiben einer Einwendung und einen Musterbrief. Weitergehende Informationen und Formulierungsanregungen finden Sie auf unserer Website:
www.stop-a100.de/was-kann-ich-tun/einwendungen
Gern nehmen wir auch Anregungen f�r weitere Einwendungsgr�nde entgegen, die wir dann ggf. auch ver�ffentlichen w�rden. Bitte werden Sie jetzt aktiv, sonst schl�gt der Senat ab dem Jahre 2011 eine Betonschneise quer durch hunderte von Kleing�rten bis zum Treptower P
www.STOP-A100.de mit freundlicher Unterst�tzung von MediaSpree versenken! & www.MEGAspree.de
Energiewende Das Handbuch
Das Erd�l geht uns aus und die Umwelt kollabiert.
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Info 14/ 16. April 2009
BLN und BUND:
Baumgutachten bei A100-Planung strotzt vor Fehlern und L�cken
Keine Grundlage f�r Ausgleichspflanzungen
Die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (BLN) und der Bund f�r Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND Berlin) haben eine umfassende Stichprobe vor Ort zum
Baumgutachten vorgenommen und mussten feststellen, dass das Fachgutachten in den
Planungsunterlagen der Senatsverwaltung zum Weiterbau der A 100 in keiner Weise den
fachlichen Anforderungen entspricht.
So fehlen schlichtweg B�ume im Gutachten, falsche Baumarten wurden aufgef�hrt und die
Baumumf�nge stimmten bei �ber 60 B�umen nicht. Bei allen bis auf einen wurden die Umf�nge
geringer angegeben als sie sind - Differenzen bis zu 190 cm. Der Umfang ist aber das
Kriterium f�r die Ausgleichspflanzung. Je dicker der Baum, desto mehr B�ume m�ssen
nachgepflanzt werden.
Laut Senatsgutachten werden 298 B�ume - 179 gesch�tzte B�ume, 105 Alleeb�ume und 14 als
denkmalgesch�tzte B�ume - gef�llt. BLN und BUND gehen aber von der Doppelten Anzahl von
B�umen aus, die erfasst und f�r die Ersatzpflanzungen vorgenommen werden m�ssten.
Bei den Kosten geht das Gutachten von 21 bis 42 Euro Pflegekosten pro nach gepflanztem
Baum f�r drei Jahre aus. Dieser Kostenansatz ist v�llig unrealistisch, die Pflege wird so
minimal ausfallen, dass viele Jungb�ume eingehen werden und die Kosten f�r die
Nachpflanzungen deutlich h�her ausfallen werden.
�Das Gutachten ist v�llig ungen�gend und das bei einem Bauprojekt dieser Gr��e, denn hier
handelt es sich um Berlins gr��tes Stra�enbauprojekt nicht um eine kleine Dorfstra�e. Die
Planung f�r diesen Autobahnabschnitt allein kostet schon 20 Millionen Euro.
Offensichtlich gibt es aber bei der Senatsverwaltung f�r Stadtentwicklung als
Vorhabenstr�ger keinen, der auf das Baumgutachten einen Blick geworfen hat. Das k�nnte
aber f�r die Verwaltung bitter werden, denn dieses Gutachten wird beim
Planfeststellungsverfahren nicht durchkommen. Mit Nachbessern ist da nichts zu machen,
das muss v�llig neu erstellt werden�, so Martin Schlegel, Verkehrsreferent des BUND.
F�r R�ckfragen:
BUND-Pressestelle, Carmen Schultze fon: (030) 78 79 00-12
mobil: 0179-593 59 12
Martin Schlegel,
BUND-Verkehrsreferent fon: (030) 78 79 00-17